Sternenlicht

 

Dein Wesen leuchtet hell.
Du schaffst es uns zu führen tief in den Schoß einer vergessenen Zeit,
als das Licht gerade geboren
und die Hirten und Könige sich machten bereit,
Deinem Licht zu folgen.
Weit war der Weg und dunkel die Nacht,
du leuchtetest hell mit all deiner Macht.

 

Eine alte Seele, die nie verlernte zu führen,
wollte selbst die Nacht dieser Welt erspüren.

Mit einem Frösteln im Körper sitzt sie vor mir.
Ich erkenne Ihr Wesen wieder,
immer noch stolz und voller Schönheit leuchtet es in ihr.

 

Ihre eigene Medizin wird ihr nun helfen.
Sich nicht um andere kümmern, sich nicht verstricken, das eigene Reich nicht unterdrücken.
Sich auf den Weg machen zum Licht, das im eigenen Körper geboren wird.
Ein Kind, das Hingabe lehrt.
Zu bleiben unversehrt.
Im größten Schmerz, in dunkelster Nacht dem Feind begegnen,
mit Liebe zu sterben und zu sehen,
dass aus dem Sternenlicht eine weibliche Seele
von der Liebe des Einen spricht.